Hier noch ein Wort zur Tanz/Bewegungstherapie. Das Wort Tanz ist ein wenig irreführend, denn weder muss man in der Tanz/Bewegungstherapie tanzen noch unterrichte ich Tanz. Der Fokus der Tanz/Bewegungstherapie liegt auf den inneren Prozessen, die während des Bewegens auf der körperlichen, mentalen und emotionalen Ebene passieren.

Tanz/Bewegungstherapie ist also eine körperorientierte Psychotherapie, die reflektierendes Gespräch mit Körperwahrnehmung verbindet, um Menschen zu helfen sich ihrer selbst bewusst zu werden. Bewegt wird sich entweder mit oder ohne Musik. Die Musik kann helfen Zugang zu bestimmten Gefühlen zu finden, loszulassen, aufzuwachen, abzuschütteln, anzunehmen. Auch Objekte, wie zum Beispiel Bälle oder Stöcke, können helfen sich auszudrücken.

Wichtig ist, dass alles was in dem Moment stimmig ist, zum Ausdruck gebracht wird auf die Weise, die für den Menschen als passend erscheint. Nicht jeder hat den gleichen Zugang zum Bewegen. So unterschiedlich wie die Körpergeschichten sind, so unterschiedlich sind auch die Wege sich auszudrücken.