„Wenn du dich entspannst, akzeptierst du;
das Dasein zu akzeptieren ist die einzige Möglichkeit;
sich zu entspannen.“

Osho

Unsere Körper sind eine Reflektion des Seins in Bewegung. Ein Sein, geformt aus Liebe, Angst, seelischen Wunden, gelebten und ungelebten Gefühlen. Unsere Körper können Quelle tiefer Weisheit, Lebendigkeit und Genusses sein. Unsere Körper können sich leicht, dynamisch, weich anfühlen, können spüren, sich hingeben. Sie können aber auch Ort von Trauma sein, starr, eng, taub und beängstigend.

Unsere Körper speichern die Empfindungen von Erfahrungen. Unsere Köpfe machen aus diesen Empfindungen Geschichten und geben somit der Körpererfahrung eine Bedeutung. Doch was passiert, wenn man den Körper nicht hört, sieht, spürt? Man lauscht oft nur noch den Geschichten. Geschichten, die den Körper verspannen. Geschichten, die kontrollieren. Geschichten, die das innere Feuer klein halten oder gar zum Erlöschen bringen.

Es sind Geschichten, die in der Vergangenheit geformt wurden und in die Zukunft projiziert werden. Was ist mit dem Raum dazwischen? Mit dem Raum zwischen Vergangenheit und Zukunft? Hingabe an das Jetzt. Die komplette Hingabe an das, was ist, was sich bewegt. Ohne Geschichte. Pure Empfindung und viel Potenzial für eine neue, vielleicht liebevollere Geschichte.

Wer den Mut findet, die Geschichten der Verletzungen abzustreifen, erhält das wunderbarste Geschenk: Sich selbst! Für mich ist es eine Ehre, Menschen auf diesem Weg zu begleiten.